Saisonabschluss beim Radklub Raaba 20.10.2012

Das „Abradeln“ beendet alljährlich das offizielle Radsportjahr des RC Raaba. In einem „Gleichmäßigkeitsrennen“ geht es zunächst darum, mit Einzelstart vom Ortszentrum Raaba 1,5 Kilometer den Lamberg hinaufzufahren. Ohne Computer und Pulsmesser. Die Zeit jedes einzelnen wird gestoppt und dann kommt der zweite Durchgang. Derjenige, dessen Zeiten am wenigsten differieren, ist Sieger. Also geht es bei dieser Art von „Rennen“ nicht um Geschwindigkeit sondern Tempogefühl – und somit hat unabhängig von der Leistungsstärke jeder die Chance zu gewinnen.

Beginnen wir am Anfang. Schon gut 2 Stunden vor dem Beginn um 14 Uhr treffen sich die Radklubler zu einem lockeren Einrollen. Aber, was heißt „Anfang“? Tage davor haben die Vorbereitungen für das anschließende Zusammensitzen beim „Buschenschank Radklub“ im Sportzentrum von Raaba begonnen. Für Barbara und Bernhard zumindest. Ein Riesen-Dankeschön an euch beide für die Organisation von schmackhaften Bretteljausen und Brot, von Sturm und Maroni, von Torten und Kuchen und Wein und Bier. Also alles, was das hungrige Radlerherz begehrt und der kasteite Radlerkörper gerade noch verträgt.

Um 14 Uhr ist Start: Unter den 20 Startern sind die ehemaligen Radklub-Jugendfahrer und nunmehrigen Rad-Profis Georg Preidler und Stephan Rabitsch. Der Ultraman und 48-Stunden-Höhenmeter-Weltrekordhalter Jacob Zurl ist auch dabei. Heute müssen Sie andere Qualitäten als schnell bzw ausdauernd fahren unter Beweis stellen.

Die Fahrtzeiten reichen von 4:50 (Jacob) bis knapp unter 10 Minuten (egal). Was wie oben beschrieben aber völlig egal ist. Unglaubliche 13 Fahrer haben ihre beiden Fahrten mit einem Abstand von weniger als 20 Sekunden absolviert! Und der Sieger hat am Ende die Differenz von  nur 1 Sekunde stehen! Es ist einer der jüngsten, nämlich unser Jugendfahrer Florian Hamerl, der sich 2012 in die Siegerliste eintragen darf.

Das Wetter hat uns im Anschluss erlaubt, die Siegerehrung und die Ehrung des Vereinsmeisters, der aus 5 während des Jahres stattgefundenen „schnellen Ausfahrten“ ermittelt worden ist, im angenehm wärmenden Sonnenschein im Freien durchzuführen. Bei der Jause und anregenden Gesprächen klingt ein wunderschöner Tag aus. Für die kulinarische und leibliche „Abrundung“ hat unser Ehrenmitglied Karli Kutschera seine bewährten Maronibratkünste auf das Höchstniveau getrieben. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Solange der Herbst mitspielt, wird man uns weiter auf den Straßen radeln sehen. Bei schlechterem Wetter satteln wir auf Mountainbike oder Crossrad um oder müssen gar unsere Laufschuhe bemühen. Eines steht fest: Wir werden wie jedes Jahr einigermaßen fit durch den Winter kommen, um am Saisonanfang, beim „Anradeln“, ausreichend in Form zu sein.


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