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Vereinsrennen # 1/5 – Zeitfahren Kaiserwald
Irgendwann in den letzten Jahren ist es irgendwem eingefallen die „Disziplin der Schmerzen“ vom August, wo auch der leidenschaftlichste Hobbyfahrer seine sportlichen Höchstbelastungen schon einmal abgerufen hat und der Pein eines Zeitfahrens gelassen ins Angesicht zu schauen imstande ist, in den frühen Mai vorzuverlegen.
Und da standen sie also, die rund 20 Radklubler, bewaffnet mit ihren jedem Profi zu Ehre gereichenden Carbon-Maschinen, kopfgeschmückt mit teils obskuren Objekten, die in Insiderkreisen Zeitfahrhelme genannt werden und in hautengen, die in zahlreichen Trainingseinheiten gestählte Körper-Silhouette betonenden Kunststoffanzügen steckend, um die 10-Kilometer-Runde durch den Kaiserwald allein gegen die Zeit zu bewältigen.
Allein dieses Bild des eben beschriebenen Häufleins Radsportler rechtfertigte den Besuch tausender Zuschauer, von denen tatsächlich auch 3 bis 4 gekommen sind. Wir bedanken uns bei jedem einzelnen von Ihnen für die gute Zurede, das Mutmachen, die Hilfe beim Straßenabsperren - und einfach fürs Dasein. Das tut dem Sportler so gut!
Wer Gelegenheit hatte, dem einen oder anderen Teilnehmer tief ins Auge zu blicken, der erkannte unter der sportartimmanent zur Schau getragenen Gelassenheit nichts anderes als nackte Angst. Angst, geschürt durch den frühen Termin (siehe oben), Angst vor den Schmerzen in Muskeln und Lunge, die da auf einen warten würden, vor der gnadenlosen Einsamkeit auf den zehntausend Metern, vor der Sehnsucht nach dem Ende der Tortur, die erst viel zu spät auf der Ziellinie befriedigt werden würde. Am tiefsten Inneren rührende Empfindungen verspürt da der Sportler, durchwegs negativ besetzt sind diese vor dem Start und durch die Macht welch’ chemischer Prozesse auch immer, verkehren sie sich „danach“ ins Gegenteil und schenken ihm Hochgefühl, Stolz und ehrliche Befriedigung.
Große Taten durften an diesem Tage – zurecht – erwartet werden. Der neue Star am Raaba Radsporthimmel, der erst 17jährige Stephan Rabitsch, war angetreten, um dem Titelverteidiger, dem bislang schnellsten Mann auf diesem Parcours, dem in den letzten Jahren beim Zeitfahren ungeschlagenen Chronisten eine in den Arsch zu treten. Bildlich gesprochen wohl gemerkt, beträgt doch der Altersunterschied zwischen den Genannten mehr als 20 Jahre – genauer wollt ihr es gar nicht wissen – und da ist Respekt angesagt.
Aber die Wachablöse fand tatsächlich statt. Stephan pulverisierte den bislang von Alex gehaltenen Streckenrekord von 12:58 Minuten mit einer sagenhaften Zeit von 12:50 Minuten. Da schaust, Herr Kaiserwald, wie manche durch dich durchblasen, gell?!
Der Entthronte konnte sich in einer für ihn nicht weiter erwähnenswerten Zeit den zweiten Platz sichern. Auf den Plätzen 3 und 4 mit jeweils sensationellen 13er Zeiten Mr. PS Gerhard Mosler und Never-Tired Otto Harmtodt.
Im Zeitband zwischen 13:50 und 14:20 Minuten platzierten sich die meisten Fahrer mit durchwegs persönlichen Bestzeiten und nur wenigen Sekunden Unterschied. Das genaue Ergebnis könnt ihr der beiliegenden Einlaufliste entnehmen.
Keep on riding!
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Rabitsch St.
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12:51
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Hofer A.
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13:24
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Mosler G.
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13:52
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Harmtodt O.
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13:56
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Muntean P.
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14:03
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Steiner G.
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14:07
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Geiger Th.
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14:08
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Strauss C.
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14:13
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Bärnthaler K.
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14:20
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Stenitzer B.
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14:47
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Gollmann D.
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14:58
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Zurl J.
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15:35
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Wohlkinger C
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15:41
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Pflüger A.
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16:03
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Dolezel G.
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17:12
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Mosler M.
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18:35
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Ein herzliches Dankeschön an die “Klubdamen” für die Streckensicherung, Zeitnehmung und Fotodienste.
Auch gilt ein besonderer Dank an die treuen Zuschauer für ihre Anfeuerungszurufe im Zieleinlauf.

